Jáchym Topol, Foto: David Konečný
Ahmad Mesgarha, Foto: Veit Hengst Ahmad Mesgarha ist seit 1993 festes Ensemblemitglied des Staatsschauspiels Dresden. Hier arbeitete er u. a. mit den Regisseuren Volker Lösch, Klaus Dieter Kirst, Wolfgang Engel, Tilmann Köhler, Stefan Bachmann und Roger Vontobel. 2004 erhielt er den Erich-Ponto-Preis. Er ist auch als Gast im Hoftheater Dresden und im Tom-Pauls-Theater Pirna zu sehen. Ahmad Mesgarhas Name stammt von seinem iranischen Vater. (Text: Wikipedia) 13.2.2025 c HengstMenschenkette
/ 2
Freitag, 30.10.2026
19:00

Jáchym Topol »Die Hölle gibt es nicht«

Tschechisch-Deutsche Kulturtage

Zurück

Während Russland im Februar 2022 die Ukraine überfällt, bricht Tom, ein alternder Journalist, mit seiner Geliebten zu einem Ausflug auf. Ein südböhmisches Barockkloster verspricht Ablenkung von innerer und äußerer Konfusion: Die Ehe ist kaputt, der Job hängt am seidenen Faden, der schwule Sohn macht ihm Sorgen.

Jáchym Topol (*1962) ist seit den 1990ern der Star der tschechischen Literaturszene und zugleich Programmdirektor der Václav-Havel-Bibliothek. Sein neuer Roman Die Hölle gibt es nicht erzählt voller Komik und Verzweiflung, was aus den Hoffnungen und Träumen von 1989 geworden ist. Der Romanheld, verstrickt in Liebes- und Familienchaos, wird dem historischen Augenblick kaum gewachsen sein.

Die dt. Übersetzung wird gelesen von Ahmad Mesgarha, Staatsschauspiel Dresden.

Moderation: Steffen Neumann, Tschechisch-Deutsche Kulturtage

9 € | 7 €
VVK online und an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse

 

In Kooperation mit den Tschechisch-Deutschen-Kulturtagen