Nachdem ihr Dorf dem Bau des Atomkraftwerks Temelín weichen muss, wird Hana zur Heimatlosen. Nach 15 Jahren im Ausland ist ihr Dorf weg, die Mutter tot und der Bruder verschwunden. Sie schickt sich an, alte Bindungen aus ihrer Jugend zu kitten und ist einem Geheimnis auf der Spur, das nicht nur ihre Familie entzweit hat.
Jiří Hájíček (*1967) ist einer der wenigen erfolgreichen tschechischen Autoren, die nicht in Prag leben. Seine südböhmische Heimat ist regelmäßig Thema seiner Romane. Neben dem preisgekrönten Roman »370 m über NN« wird auf der Lesung auch sein neuestes Werk »Der Drache auf dem Feldweg« vorgestellt.
Mit Steffen Neumann (Moderation) und Elna Lindgens (Sprecherin)
9 € | 6 € mit gültigem Benutzerausweis
Die Lesung findet im Rahmen des Jahres der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern statt, das anlässlich des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 organisiert wird.