Trauer ist so individuell wie jeder Mensch, der sie empfindet und so einzigartig, wie jede Beziehung, die zwischen Zweien besteht. Die Abwesenheit eines verstorbenen Menschens kann sich schmerzhaft über alles breiten, was Trauernde umgibt und ihren Alltag ausmacht. Stirbt ein geliebter Mensch, dann fehlt mit ihm auch das, was nur dieser Mensch in anderen beleben konnte. Was vermag zu trösten angesichts des Verlusts? Wo bleibt Schmerz untröstlich?
Alexandra Grüttner-Wilke liest eigene Lyrik und Prosa zu Trauer und Trost.
Alexandra Grüttner-Wilke wurde 1983 in Plauen geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Dresden. Ihre Kindheit verbrachte sie im Eichsfeld/ Thüringen. An der Technischen Universität Dresden studierte sie Literaturwissenschaften, Religionsphilosophie und Erziehungswissenschaften. Im Anschluss an das Studium arbeitete sie als Stipendiatin der Robert Bosch in Swidnik/ Polen sowie in Dresden als Lehrerin für die Fächer Deutsch und Ethik. Seit dem Jahr 2016 veröffentlichte sie vier Lyrikbände sowie einen Prosaband mit Erzählungen.
Ort: Feierhalle auf dem Heidefriedhof Dresden