Benedikt Dyrlich (c) M. Dyrlichowa
Mittwoch, 24.09.2025
19:00

Benedikt Dyrlich »sicheltage / serpowe dny«

& »nachklänge / dozynki«

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Benedikt Dyrlich schreibt in sorbischer und deutscher Sprache. Seine zweisprachigen Sammlung mit Gedichten und lyrischer Prosa umfasst Texte, die überwiegend nach 2019 entstanden sind. Mit surrealer Bildsprache drückt er Befürchtungen und Ängste aus, doch neben Skepsis schwingt auch leise Hoffnung auf die Hinwendung zum Guten in seinen Versen mit.

Benedikt Dyrlich, geboren 1950 in Räckelwitz bei Kamenz in Sachsen, studierte von 1968 bis 1970 Theologie und Philosophie in Erfurt. Anschließend arbeitete er unter anderem als Hilfskrankenpfleger, bevor er von 1975 bis 1980 Theaterwissenschaft in Leipzig studierte. Bis 1990 war er als Dramaturg am Deutsch-Sorbischen Volkstheater in Bautzen tätig. Von 1990 bis 1994 saß er als Abgeordneter der SPD im Sächsischen Landtag. Bis 2011 fungierte Dyrlich als Chefredakteur der sorbischen Tageszeitung Serbske Nowiny. Heute lebt er in Bautzen und schreibt Lyrik und Prosa in sorbischer und deutscher Sprache. Erste Veröffentlichungen erschienen bereits 1967. Dyrlich ist zudem als Übersetzer, Mitautor und Herausgeber zahlreicher Gedichtsammlungen und Anthologien im In- und Ausland bekannt.

8 € | 5 €