An diesem Abend wollen wir uns den ideengeschichtlichen Vorbedingungen und Theorie(n) der US-amerikanischen Machtelite nähern: von der Katechontik Peter Thiels und Carl Schmitts oder der Ideologie eines entfesselten Kapitalismus, wie ihn Ayn Rand verficht, hin zu neoreaktionären Denkern wie Curtis Yarvin und einer Politik der »dunklen Aufklärung« und einem spätestens seit der Wahl 2024 machtberauschten »techno-industriellen Komplex«. Auf welche Vordenker wird sich im Weißen Haus und im Silicon Valley bezogen? Aus welchem Glauben speist sich die MAGA-Bewegung, und wie verändern die Ideologien der »neuen Fürsten« der Tech-Welt unser Verständnis von politischer und wirtschaftlicher Souveränität?
Der Ideenhistoriker Dr. Moritz Rudolph gewährt gemeinsam mit der Politikwissenschaftlerin und Historikerin Dr. Carlotta Voß anhand einer ausgewählten Bücherschau Einblicke in das ideengeschichtliche Fundament von Trump und Co.
Dr. Carlotta Voß hat Geschichte, Politikwissenschaft und Theologie studiert. Derzeit ist sie Postdoc-Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover und politische Referentin in Berlin. Sie schreibt u.a. für den Merkur und das Philosophie Magazin.
Dr. Moritz Rudolph hat Politik, Geschichte und Philosophie studiert. Er lebt in Leipzig und schreibt u. a. für den Merkur und ist Redakteur des Philosophie Magazins. Zuletzt erschien von ihm Einheit und Zerfall. Internationale Politik in der älteren Kritischen Theorie bei Matthes & Seitz.
5 € | 3 €
VVK online und an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse
Im Rahmen der Reihe »Männlichkeit.Macht.USA – über tech bro$ und boys clubs«
Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung