Montag, 28.02.2022
19:30

Hélène Miard-Delacroix und Andreas Wirsching »Von Erbfeinden zu guten Nachbarn«

Deutsch-Französisches Gespräch

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Im Februar jährt sich der Vertrag von Maastricht zum dreißigsten Mal. In Anbetracht dessen und der bevorstehenden Präsidentschaftswahl in Frankreich nehmen wir die deutsch-französischen Beziehungen genauer in den Fokus. Aus heutiger Sicht erscheint es kaum vorstellbar, dass die beiden Länder immer wieder in brutalen Konflikten aufeinandertrafen, etwa im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 oder im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. Durch die Bemühungen zahlreicher Menschen auf beiden Seiten fanden die beiden Nationen nach 1945 zu einem freundschaftlichen Verhältnis zueinander. Nicht zuletzt ist die Geschichte des deutsch-französischen Verhältnisses eine Geschichte der politischen Paare – von Helmut Kohl und François Mitterrand bis hin zu Angela Merkel und Emmanuel Macron.

Ausgehend von ihrem gemeinsam veröffentlichten Buch erklären die französische Historikerin Hélène Miard-Delacroix, die an der Pariser Sorbonne lehrt, und ihr deutscher Kollege Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin, die wechselvolle Geschichte einer einzigartigen Nachbarschaft und erklären, wie wichtig die Kenntnis der gemeinsamen Vergangenheit für die deutsch-französische Zusammenarbeit in der EU des 21. Jahrhunderts ist.

In Kooperation mit dem Literaturpreis Hommage à la France der Stiftung Brigitte Schubert-Oustry, dem Institut francais Dresden und dem Centre Frankreich|Frankophonie der TU Dresden

Live vor Publikum oder als Livestream – abhängig von der pandemischen Lage

Eintritt frei | Um Anmeldung wird gebeten unter zentralbibliothek@bibo-dresden.de