Während Russland im Februar 2022 die Ukraine überfällt, bricht Tom, ein alternder Journalist, mit seiner Geliebten zu einem Ausflug auf. Ein südböhmisches Barockkloster verspricht Ablenkung von innerer und äußerer Konfusion: Die Ehe ist kaputt, der Job hängt am seidenen Faden, der schwule Sohn macht ihm Sorgen.
Jáchym Topol (*1962) ist seit den 1990ern der Star der tschechischen Literaturszene und zugleich Programmdirektor der Václav-Havel-Bibliothek. Sein neuer Roman Die Hölle gibt es nicht erzählt voller Komik und Verzweiflung, was aus den Hoffnungen und Träumen von 1989 geworden ist. Der Romanheld, verstrickt in Liebes- und Familienchaos, wird dem historischen Augenblick kaum gewachsen sein.
Die dt. Übersetzung wird gelesen von Ahmad Mesgarha, Staatsschauspiel Dresden.
Moderation: Steffen Neumann, Tschechisch-Deutsche Kulturtage
9 € | 7 €
VVK online und an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse
In Kooperation mit den Tschechisch-Deutschen-Kulturtagen