Foto: Frank Höhler, o.T., Lissabon 2012.
Patrick Wilden, Foto: Dirk Skiba
/ 2
Samstag, 07.11.2026
19:30

Patrick Wilden »… zwei Tage bis Vorgestern«

Zurück

Sprachliche Bilder, Sprache der Bilder: Ausgehend von seinen Gedichten zu den Fotografien von Frank Höhler nimmt der Dresdner Autor Patrick Wilden die Bildwelten seines Schreibens in den Blick. Eine Reise durch Landschaften, Karten und Veduten, mit kleinen Abstechern zu Caspar David Friedrich und James Ensor.

Am Anfang der künstlerischen Zusammenarbeit zwischen Frank Höhler und Patrick Wilden stand der Wunsch des Fotografen, in zentralen Motiven Rückschau zu halten, sowie der Ausspruch des Lyrikers: »Deine Fotografien machen etwas mit mir.« Die Auswahl umfasst dreizehn Fotografien in Schwarzweiß, von rumänischen Marktfrauen bis zum grönländischen Gletscher: Reiseimpressionen, Menschen in Interaktion, der formende Blick in eine Landschaft zwischen Abstraktion und Natürlichkeit. »Die Farben sind in dir / du gehst aus dir heraus / siehst.« Die Gedichte entstanden in der Auseinandersetzung mit den Bildern … zwei Tage bis Vorgestern.

Eintritt frei

 

Ort: Musik- und Kunstraum am Körnerplatz, Pillnitzer Landstraße 2, 01326 Dresden

Die Ausstellung ist im Musik- und Kunstraum am Körnerplatz vom 16. Oktober bis 21. November 2026 zu sehen. Öffnungszeiten: Do. / Fr. 15–18 Uhr, Sa. 14–18 Uhr

 

Patrick Wilden (*1973) ist Schriftsteller und Redakteur der Zeitschrift OSTRAGEHEGE. Er hat mehrere Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt Zehn Minuten oder länger (2025) und Seltsamer Lärm (2024). Neben seinem Schwerpunkt, der Lyrik, schreibt er Kritiken, Kurzprosa und Kolumnentexte.

Frank Höhler (*1955) ist Fotograf mit den Schwerpunkten Landschaft, Porträt und Architektur und Mitglied der ASA-Gruppe Fotografie. Er arbeitete für das Staatliche Museum für Tierkunde Dresden (1984–2005) und war Fotograf der Dresdner Philharmonie (1988–2010). Zahlreiche Reisen führten ihn durch ganz Europa und den Kaukasus, nach Grönland, Nordafrika, Fernost sowie Nord- und Südamerika.