Róža Domašcyna © Hanka Šěnec
Samstag, 07.03.2026
11:00

Róža Domašcyna »wer keinen grund sieht muss im nirgends ankern«

Dokumente und Dichtung aus der Lausitz

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Im Rahmen des bundesweiten Tags der Archive unter dem Motto »Alte Heimat – neue Heimat« lädt die Sächsische Akademie der Künste zu einem Besuch in ihrem Archiv ein, das sich aus diesem Anlass mit Fragen von Heimat, Verlust und Erinnerung auseinandersetzt. Die Archivarin Dr. Johanna Aberle und die sorbisch-deutsche Dichterin Róža Domašcyna sprechen über die Lausitz als einen Raum tiefgreifender physischer, sprachlicher und kultureller Umbrüche. Anhand von Archivmaterial ehemaliger Bewohner des 1976 durch den Braunkohleabbau verschwundenen Dorfes Tzschelln wird gezeigt, was von ausgelöschten Orten überliefert werden kann. Eine Lesung aus dem Werk Róža Domašcynas ergänzt die archivalische Perspektive der Erinnerung um eine der wichtigsten poetischen Stimmen aus der Lausitz.

Anmeldung per E-Mail bis 6. März an Dr. Johanna Aberle: aberle@sadk.de