Bücher sind um uns herum. Literatur begegnet uns überall, wo wir Menschen uns aufhalten: In der Schule, im Job, zu Hause – meistens jedenfalls … An den Orten, wo wir einkaufen, in Buchhandlungen und in den Geschenkekisten auf der Straße. Aber Literatur ist natürlich auch da, wo wir uns virtuell hinbegeben, nämlich im Internet. Da gibt es Podcasts, wie »Unter Büchern« (jeden Mittwoch und Freitag zum Beispiel), dann gibt es natürlich diverse Konsummöglichkeiten, aber es gibt auch die Seiten, die uns Literatur auf ganz vielfältige Weise nahebringen. Eine davon, eine wirklich sehr besondere und engagierte, möchten wir vorstellen: Das Literaturnetz Dresden. Ich spreche mit der Redakteurin Josefine Gottwald.
Das Literaturnetz Dresden ist tatsächlich eine wahre Wundertüte! Es ist Veranstaltungskalender, das ist das eine. Es gibt aber auch Geschichten, Interviews, Videos von Lesungen, Gespräche – ich habe auch ein ABC der Dresdner Literaturszene gefunden! Wie ist denn diese Seite entstanden?
Es gab mal einen Fachtag für Literatur in Dresden – im Mai 2018 muss das gewesen sein –, wo die Dresdner Szene zusammengekommen ist und man sich ausgetauscht hat über den Stand und verschiedene Möglichkeiten. Es fiel auf, dass die Literaturszene in Dresden sehr dezentral ist; es gibt kein Literaturhaus in der Stadt, allerdings eine sehr starke Subkultur, viele Museen, die literarisch assoziiert sind, auch inhabergeführte Buchhandlungen und einige Verlage … Die Frage war: Was kann man für die Szene tun, damit alle davon profitieren?
Bei diesem Fachtag sprach auch jemand vom virtuellen Literaturhaus Bremen; so kam dann die Idee auf, dass man so etwas ja auch digital zusammenführen kann. Mittlerweile ist das ja auch zeitgemäß.
Und es machen auch viele mit, unter anderem Museen, Buchhandlungen, Theater, Autor*innen … Was haben die davon, weshalb machen die mit und was mögen sie daran?
Das vollständige Gespräch hören Sie auf: www.mdr.de/kultur/podcast/unter-buechern/