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Lukas Rietzschel: Sanditz (dtv), Bild von Leah Strobel @lesefruechte
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02.07.2026
Leah Strobel

Kommen und gehen und bleiben

Ein Gespräch mit Lukas Rietzschel

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Lukas Rietzschel studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Kulturmanagement. Sein Debüt »Mit der Faust in die Welt schlagen« wurde 2025 verfilmt, seine Bücher und Stücke vielfach ausgezeichnet. Jetzt veröffentlichte er seinen dritten Roman: »Sanditz« – ein Werk, aus dem man nicht einfach nur »irgendwelche Thesen über die ostdeutsche Gesellschaft ableiten« soll. Ein Gespräch mit Kulturbloggerin Leah Strobel.

Am Anfang deines neuesten Buches »Sanditz« stürzen die Charaktere aus der Krabat-Sage eine Bismarckstatue. Warum hast du dich zu Beginn für eine so märchen- oder sagenhafte Szene entschieden?

Ich fühle mich mit dieser Krabatfigur sehr verbunden. Geografisch taucht sie überall auf, und ich mag diese preußler’sche Auswertung des Ganzen. Krabat ist erstmal nur eine Art Märchenfigur, die unterschiedlich literarisch ausgewertet wurde – beispielsweise von Jurij Brězan und von Otfried Preußler. Bei Otfried Preußler liest man sehr heraus, dass es dabei um das Thema Individuum gegen Kollektiv und die Vermischung des Einzelnen mit der Gruppe geht. Gibt es die Gruppe ohne den Einzelnen und umgekehrt? Das fand ich total toll!

Ich wollte gerne noch eine Lesart unterstreichen: Für mich ist Krabat nicht nur die Frage des Einzelnen in der Gruppe, sondern auch: Was hält diese Gruppe zusammen? Das ist bei Krabat der schwarze Zauber. Die Figuren wissen, dass dieser Zauber nur weiter bestehen kann, wenn sie jedes Jahr zur Neujahrsnacht geopfert werden. Das heißt, sie müssen sich die Frage stellen: Lassen wir uns weiter opfern, damit der Zauber bestehen kann, oder bekämpfen wir den Zauber, wissen aber nicht, wie es danach weitergeht? Können wir von vorne anfangen, und was steht dann dort eigentlich? Deswegen ist es auch ein Prolog.

Eine Art Vortext?

Wie ein Leittext für alles, was danach kommt. In Sanditz geht es um Figuren, die träumen, die scheitern in ihren Träumen, die vielleicht auch für eine Sache brennen und dann vor die Frage gestellt werden – in dem Fall nicht ganz so martialisch wie bei Krabat – den Traum zu beenden, um weiterleben zu können, oder für den Traum geopfert zu werden. Das verbindet alle miteinander. Die permanente Frage vom Weitermachen: Weitermachen für den Traum oder draufgehen? Deswegen wollte ich das an den Anfang setzen. Es kommt sehr kryptisch daher; man versteht, glaube ich, auch nicht, was ich da will. Das ist auch okay. Es soll eine Verwirrung sein am Anfang. Was ich überhaupt nicht mitgedacht habe, ist, dass es Leute gibt, die Krabat gar nicht kennen, und die das lesen und denken: »What the fuck. Was soll das hier mit diesen Raben? Warum werden die zu Menschen? Was sind diese komischen Anspielungen mit der Mühle und dem Müller?« Auch hier hat es mir Spaß gemacht, das an den Anfang zu setzen und so einen anderen Ton anzugeben, wie eine Geschichte starten kann.

Warum stürzen sie ausgerechnet eine Bismarck-Statue?

Das referiert auf einen Stadtratsbeschluss von Bautzen, in dem es darum ging, eine nicht mehr bestehende Bismarckstatue auf dem Czorneboh, dem höchsten Berg der Sorben, wieder zu errichten. Der Beschluss hatte die Zustimmung und war kurz vor der Umsetzung, als es Gegenproteste gab. Unter anderem auch der Sorben. Ich wollte die Kleinteiligkeit der Debatte gar nicht in das Buch reinbringen, weil das niemand verstanden hätte. Stattdessen habe ich mich dazu entschlossen, dass die Statue dort steht und gestürzt wird. Dadurch muss man nicht verstehen, wie das Verhältnis der Sorben zum damaligen Kaiserreich oder zu dem jeweiligen Deutschland war, in denen es den Sorben in der Regel nie richtig gut ging. Das war mir alles so voraussetzungsreich. Mir war wichtig, dass man es unabhängig von diesem Vorwissen lesen kann.

Im Roman wirfst du blitzlichtartig den Blick auf viele verschiedene Charaktere und kombinierst unterschiedliche Handlungsstränge und Themen miteinander – auch über große zeitliche Distanzen hinweg. War es für dich eine Herausforderung, alles zu einer schlüssigen Geschichte zusammenzufügen, oder kam das automatisch?

Die gesamte Geschichte besteht aus vielen einzelnen Geschichten. Jedes Leben für sich hat eine eigene Story. Ich wollte allen Figuren so viel Raum wie möglich geben und ihre Geschichte erzählen. Der ganze Roman ist so angelegt, dass ich alle diese Menschen für sich erzählt habe. Es war aber immer klar, wo sie sich überschneiden und wie sie miteinander verwoben sind. Im Laufe der Textentstehung musste ich viel kürzen und Figuren rausschmeißen, damit es am Ende nicht ein Nebeneinander von Geschichten ist, sondern auch ein größerer Bogen gespannt wird. Ich habe meine ganze Wand vollgehängt mit Bildern, mit Lebensläufen, mit roten Fäden, wer wie mit wem verbunden ist, um das große Ganze nicht aus dem Blick zu verlieren …

Für mich gehört zu dem großen Ganzen auch die Frage nach der Widerständigkeit. Der Roman spiegelt viele Themen: Militarismus und Frieden, Familie und Freundschaft, Kommen und Gehen, aber eben auch Widerständigkeit. Roland, der in die Kirchgemeinde kommt und dort merkt, dass es etwas anderes als Ideologie gibt. Glaubenskritiker könnten jetzt sagen, auch das sei eine Ideologie. Doch was Roland verstehen lernt, ist die Herauslösung des Einzelnen aus dem sozialistischen Kollektiv. Am Ende dieser Entwicklung steht Tom, der Sohn der Familie, der mit diesem Freiheitsbegriff nichts anfangen kann. Den das sogar eher überfordert. Diese Form von Freiheit, Unfreiheit, Widerstand in der Freiheit oder in der Unfreiheit wollte ich neben all den anderen Geschichten erzählen. Es gibt also Fäden, die die Geschichte zusammenhalten.

Bei unserem letzten Gespräch für das Literaturnetz sagtest du scherzhaft, du würdest gerne als »die literarische Stimme Mexikos« wahrgenommen werden. Aber anstatt über Mexiko zu schreiben, hast du über eine Kleinstadt am Rande der Republik geschrieben. Wie kam es dazu?

Ich hatte damals bereits drei Jahre an dem Stoff gearbeitet – insgesamt also jetzt sechs Jahre. Ich wusste schon, dass das nichts wird mit Mexiko. Die Aussage spielte darauf an, dass diese Zuschreibungen auf Dauer anstrengend sind. Auf eine Art habe ich wieder über ein ostdeutsches Provinznest geschrieben, aber auf der anderen Seite habe ich das erste Mal den Eindruck, dass der Text darüber hinaus geht und dass er nicht mehr nur als eine Parabel auf den Osten gelesen wird. Das ist ein Grundproblem in der Rezeption von ostdeutscher Literatur, seitdem »der Osten« politisch gedeutet wird: Man kann leider nicht über den Osten reden, ohne gleich über Rechtspopulismus zu sprechen. Jede literarische Arbeit wird daraufhin überprüft, ob man daraus irgendwelche Thesen über die ostdeutsche Gesellschaft ableiten kann. Aber manchmal will man einfach nur eine Geschichte erzählen und nicht das große Ganze. Dafür kann man dann Sachbücher oder Leitartikel schreiben. Dafür braucht es keine Literatur.

Das Gute an Sanditz ist, dass das so kleinteilig ist innerhalb der ostdeutschen Gesellschaft. Man kann das gar nicht übertragen auf »die« Ostdeutschen. Ich glaube, das wurde jetzt erstmals verstanden. Das ist schön, dadurch habe ich mich auf eine literarische Art und Weise frei gemacht von diesen »Erkläransätzen«. Die habe ich nie liefern wollen, auch mit den anderen Büchern nie, auch nicht bei Mit der Faust in die Welt schlagen, einer kleinen Familiengeschichte, in der sich die Brüder radikalisieren. Das kann gar nicht stellvertretend dafür stehen, wie sich Menschen radikalisieren. Das war nie der Anspruch. Aber das wurde so ausgedeutet. Bei »Sanditz« ist schön, dass es einmal nur um die Sprache geht, um die Geschichte, um die Figuren – und nicht um eine These.

Maria, die Tochter von Roland, stellt sich während ihres Studiums in Kassel irgendwann nur noch als die »Mandy aus Dresden« vor. Du selbst hast auch in Kassel Politikwissenschaft studiert. Hattest du dort deinen eigenen Mandy-Moment?

Ich habe mich als Ronny aus Dresden vorgestellt. Ich habe eine ähnliche Entwicklung durchgemacht, die auch damit zusammenhängt, dass sich vieles in diesem Jahr 2014 kulminierte. Da ging es damit los, dass der Osten nicht für sich betrachtet wurde, sondern als etwas politisch vermeintlich anderes. Da kam PEGIDA auf, die AfD. Man merkte, da passiert irgendwas. Von da an wurde der Osten verstärkt als eine politische Landschaft betrachtet, die er ist, die aber zu der These führte, dass alles, was in der DDR passiert ist, danach zwangsläufig in den Rechtspopulismus mündete. Diese These fand ich damals schon unhaltbar. Das war immer der Subtext, der mir auch in Kassel begegnete. »Was ist denn da los?« und: »Seid ihr alle rechts?« Das hat mich wahnsinnig genervt. Und weil es mich so genervt hat und ich keine andere Möglichkeit sah, damit umzugehen, dachte ich: Ihr wollt Klischees, ihr kriegt Klischees! Dann habe ich mich Ronny aus Dresden genannt und auf einmal in einem eigentlich absurden Sächsisch mit den Leuten gesprochen …

Um kurz weiter bei Maria zu bleiben: In ihr spiegelt sich das Motiv des Zurückkommens wider. Siehst du eine neue Generation, die sich aktiv dazu entscheidet, im Osten zu bleiben, beziehungsweise dorthin zurückzukehren?

Ja, das gibt es. Mittlerweile halten sich die Rückkehrenden und Wegziehenden die Waage. Aber das sind statistische Größen, die sich, weil auch die Wegzüge mittlerweile geringer werden, zwangsläufig irgendwann angleichen müssen. Aber das kann noch lange nicht die über drei Millionen Menschen abfangen, die nach der Wiedervereinigung gegangen sind. Es gibt ein kleines Rebellentum von Leuten, die aktiv sagen: »Wir müssen hier bleiben!« Das ist auch schön, aber es ist keine kritische Masse. Und die Rückkehrer reichen nicht. Aber das ist auch nur verständlich, wenn man überlegt, dass sie die Erfahrung von einem gut bezahlten Job und überhaupt von Arbeitsplätzen machen, und auch, dass die gleiche Arbeit, die sie leisten, im Westen höher bezahlt wird. Dann lernt man irgendwann Partner oder eine Partnerin kennen, dann kriegt man eine Familie, und dann kommen die oft einfach nicht mehr zurück. Das kann man niemand vorwerfen.

Ich begegne aber ganz vielen Menschen, die noch damit hadern – oder die sagen: »Da ist tief in mir ein Wunsch, zurückzukehren.« Da ist ein Schmerz, den sie verspüren. Wo die Familien »zurückgeblieben« sind, sehnen sie sich natürlich auch nach ihren Kindern und Enkelkindern. Ich glaube auch, dass Westdeutsche in unserem Alter überhaupt nicht nachvollziehen können, dass sich das Thema »Kommen und Gehen und Bleiben« durch alle Bekannten- und Freundeskreise hindurchzieht.

Dein Roman reicht bis in das Jahr 2022 hinein – inklusive Corona und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Für deine Recherche bist du auch in die Ukraine gereist. Was war dort für dich das eindrücklichste Erlebnis?

Alles. Die Brutalität russischer Soldaten. Diese ungehemmte Gewalt gegen alles, was nicht ihre Kultur, ihre Sprache, ihr Land ist und ihrem Verständnis, wie etwas zu sein hätte, widerspricht – gegen Kinder, gegen Frauen, gegen Schulen, Krankenhäuser, Theater, Museen, einfach alles. Mir fällt es wahnsinnig schwer, gegenüber der russischen Vollinvasion diplomatisch zu bleiben. Ich habe nichts als Ablehnung in mir gegen diese Form von wirklich blanker Gewalt – hemmungsloser Gewalt. Durch diese Vororte zu fahren, rund um Kyjiw, wo es auch das Massaker an der Zivilbevölkerung gab, das hat mich völlig schockiert. Gleichzeitig hat es mir imponiert, auf welche Art und Weise sich Ukrainerinnen und Ukrainer schon in diesen ersten Tagen der Vollinvasion dagegen gestellt haben: Wie stoisch, wie selbstbewusst, wie improvisiert! Ein so kleines Land mit so einem Erfindungsreichtum, mit dem sie diesem Angriffskrieg begegnen, ein Land, das lange Zeit so allein gelassen wurde und auf sich selbst gestellt war …

Tom, Marias Bruder, geht als freiwilliger Söldner in die Ukraine. Würdest du sagen, dass er damit mit dem in Ostdeutschland häufig herrschenden Narrativ bricht, dass Russland »gar nicht so schlimm« sei?

Man muss es natürlich trotzdem als individuelle Entscheidung betrachten. Das ist bei dem Leutnant, mit dem ich gesprochen und den ich begleitet habe, ebenfalls so gewesen. Tom hat als ehemaliger Polizist ein stark ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, gleichzeitig aber auch einen Hang zur Antiautorität. Das muss man bei diesen Söldnern verstehen: Die haben da nichts zu verlieren. Es ist nicht ihr Land, das sie verteidigen, es ist nicht ihre Freiheit. Dass sie dort überhaupt sein können, liegt daran, dass sie schon vorher eine unglaubliche Freiheit genossen haben und in Freiheit leben, um frei entscheiden zu können. Man kann es auch als ein egoistisches Motiv begreifen, für sich dort einen Sinn zu suchen – selbst wenn sie sagen, dass sie auf der richtigen Seite stehen: Sie tun das für sich. Auch Tom tut es für sich.

Es gibt diese wirklich seltsame Russlandnähe in Teilen der ostdeutschen Gesellschaft, aber genauso auch ein sehr gutes Empfinden dafür, wer hier Angreifer und wer Verteidiger ist. Das ist nicht nur in ostdeutsches Thema. Das ist natürlich auch ein gesamtdeutsches – man sehe sich nur auch die Friedensbewegung im Westen an: Für ein Volk, das ausschließlich Angriffskriege geführt hat und alle seine europäische Nachbarn wirklich in absolute Vernichtung geführt hat, ist es ein beachtlicher mentaler Sprung, wenn man sagt: »Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.« Wenn du Angriffskriege führst und keiner geht hin, dann gibt es keinen Angriffskrieg. Aber das Leuten vorzuhalten, die sich verteidigen, das schaffst du nicht als Volk von Angriffskriegern. Diese Art von Empathie und Mitdenken, das haben viele Deutsche noch nicht hingekriegt, wenn sie Frieden fordern. Die Forderung, dass man sich die Hand reichen müsse, das kann man alles machen und sagen. Wer will nicht Frieden? Aber das blendet völlig aus, wer angreift und wer verteidigt. Ich kann das den Deutschen nicht vorwerfen. Deutschland hat immer Angriffskriege geführt. Deutschland weiß nicht, was ein Verteidigungskampf ist. Ich will das nicht entschuldigen, aber ich bin nachsichtig, und ich nehme das aus genau diesen Gründen Null ernst.

Du hast ja schon gesagt, dass du das Gefühl hast, dass »Sanditz« zum ersten Mal nicht nur als Buch über Ostdeutschland verstanden wird, sondern darüber hinaus. Hat das etwas damit zu tun, dass du den Bogen zu aktuellen Ereignissen wie Corona und dem russischen Angriffskrieg schlägst?

Auf jeden Fall. Ich glaube, dass die Coronazeit anschlussfähig ist – auch wenn sie nur als ein Handlungsraum besteht, der nicht aktiv verhandelt wird. Viel entscheidender ist aber, dass ich auch die DDR-Zeit als eine Normalität beschreibe, in der es nicht darauf ankommt zu verstehen, was das für eine Zeit ist, was in dieser passiert, sondern wo immer klar ist, dass die individuellen menschlichen Entscheidungen im Zentrum stehen. Auch während Corona haben Menschen ihre Leben gelebt und haben Entscheidungen getroffen. Auch während der DDR-Zeit haben Menschen Leben gelebt und sich individuell für Dinge entschieden. Dies ins Zentrum zu stellen, und nicht die menschliche Entscheidung vor dem Hintergrund eines bedrohlichen Äußeren zu bauen, das schafft diese Anschlussfähigkeit. Man kann ganz anders empathisch sein, wenn man sich nicht erst in die Zeit hineindenken muss. Stattdessen tauchen Charaktere als Menschen unter Menschen auf. Das heißt nicht, dass das andere außen vor bleibt und dass man dazu nicht auch kritisch sein darf, aber es ist das Bestmögliche, um Nähe herzustellen. Die DDR erscheint nicht als etwas Fremdes. Eine Brücke, die ich nicht vermutet habe, sind Kirchenkreise in Ost und West. Dass viele sich als Christen, Protestanten angesprochen fühlen. Da gibt es eine interessante Anschlussfähigkeit über die Zeiten und die Ländergrenzen hinweg!

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Kommende Lesungen von Lukas Rietzschel:

18.09.2026 Görlitz, Gerhart-Hauptmann-Theater
20.09.2026 Bautzen, Burgtheater
05.11.2026 Leipzig, Literaturhaus

 

Leah Strobel wurde 2003 in Dresden geboren und begeistert sich, seit sie denken und lesen kann, für Literatur. 2020 gründete sie auf Instagram den Buchblog @lesefruechte, auf dem sich alles um das Lesen und gesellschaftspolitische Themen dreht und wo sie regelmäßig Buchrezensionen veröffentlicht.