Kurzweilige Tänzchen

Vor einigen Wochen konnte ich die Findeisen-Bibliothek vervollständigen. Dazu später einmal mehr, hier soll es um ein kleines schmales Büchlein aus dem Jahre 1924 gehen. Es heißt Lockung des Lebens, aber weder Titel noch Titelbild lassen den Leser erahnen, dass…

Zeitlose Kindheitserinnerungen

Es ist wahrscheinlich eine der schönsten Liebeserklärungen an Dresden, die Erich Kästner (1899-1974) seiner Heimatstadt mit seiner Erzählung Als ich ein kleiner Junge war (1957) einst machte. zum vollständigen Artikel gelangen Sie auf elbmargarita.de  

Festplatten voller Gedanken

»Die glauben, weil man im digitalen Raum ohne Körper existiert, entfalte sich dort die Seele des Menschen. Und sie beten zum Speicher, den sie für ein Gefäß halten, ein Gefäß, das ihren Geist aufnimmt und bewahrt.« Teo wächst auf dem…

DIE FÜNF. Fragen an Kathy Zarnegin

Aristoteles unterschied fünf Sinne des Menschen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tastsinn. Nach taoistischer Tradition gibt es fünf Elemente: Wasser, Feuer, Erde, Holz, Metall. Die Fünf ist auch die Zahl der Liebe. Der Autor Volker Sielaff findet: Grund genug, Schriftstellerinnen und…

Zeitgedanken zu Johanna Marie Lankau II

Ich habe bereits davon berichtet, dass mich ein Thema in dieser Zeit besonders beschäftigt, nämlich die Auseinandersetzung mit meinen Dresdner literarischen Ahnfrauen. Um diese Auseinandersetzung möglichst sinnlich und lebendig zu gestalten, habe ich insgesamt 9 Spaziergänge auf den Spuren der…

»Eigentlich hat alles mit Recherche zu tun«

Am 9. Juli tritt Franzobel sein Amt als Dresdner Stadtschreiber mit einer Lesung im Kulturpalast an. Geboren 1967 als Franz Stefan Griebl, lebt er als freier Autor in Wien. Bis 1991 war er bildender Künstler. Als Schriftsteller erhielt er zahlreiche…

Schräg, gemein und alles andere als politisch korrekt

Dieses Sommertheater hier hat nur für die teilnehmenden Kinder unter Obhut einer Schwester Agnes so etwas wie unbeschwerte Strandbesuche zu bieten. Deren für ihre Erziehung verantwortliche Erwachsenen haben anderes zu erledigen, in der hochherrschaftlichen Villa mit Strandblick hinter der Düne…

DIE FÜNF. Fragen an Katrin Schumacher

Aristoteles unterschied fünf Sinne des Menschen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tastsinn. Nach taoistischer Tradition gibt es fünf Elemente: Wasser, Feuer, Erde, Holz, Metall. Die Fünf ist auch die Zahl der Liebe. Der Autor Volker Sielaff findet: Grund genug, Schriftstellerinnen und…

Holprige Ermittlungen

Ein merkwürdiger Mann überfällt Frauen in Dresden. Ein Radunfall, der sich zunächst als harmlos herausstellt, endet schließlich mit einem Toten. Und geheime Daten, die eine IT-Firma verwaltet, geben den Ermittlern Rätsel auf. Leicht haben es Kommissarin Lale Petersen und ihre…

Artur Becker erhält die Chamisso Poetikdozentur 2020

Eine Jury aus Vertretern der Sächsischen Akademie der Künste und des Vereins Bildung und Gesellschaft hat dem Schriftsteller Artur Becker die Chamisso Poetikdozentur 2020 zugesprochen. Mit der Chamisso-Poetikdozentur werden Autorinnen und Autoren ausgezeichnet, die aus ihrer persönlichen Erfahrung eines Sprach- oder…

Wer liest, muss aufmerksam sein und bleiben

Am 17. Juni 2020 ist die argentinische Autorin María Cecilia Barbetta im Dresdner Stadtmuseum zu Gast. Sie liest aus ihrem Roman Nachtleuchten, für den sie mit dem Chamisso-Preis/Hellerau 2018 ausgezeichnet wurde. María Cecilia Barbetta wuchs auf in dem Einwandererviertel Ballester,…

26. Stadtschreiber*in für Dresden gesucht

Bis 31. Juli 2020 können sich deutschsprachige Autorinnen und Autoren um das Amt des Dresdner Stadtschreibers 2021 bewerben. Für das halbjährige Stipendium werden Bewerberinnen und Bewerber gesucht, die ihren Lebensmittelpunkt nicht in Dresden haben. Ausgeschrieben wird das Stipendium von der…

Roadtrip durch die Geschichte

Hannes, Igor und Stanislaw verschieben in den 90er Jahren geklaute Autos von Sachsen über Polen in die Ukraine. Was sie alle erlebt haben – in der DDR und nach der Wende, in Dresden, Leipzig und in Osteuropa –, hat sie…

Franzobel ist neuer Stadtschreiber

Eine unabhängige Jury wählte aus einer zweistelligen Anzahl qualitativ hochwertiger Bewerbungen den 25. Dresdner Stadtschreiber aus, der das Amt am 1. Juni 2020 antritt: der österreichische Autor und bildende Künstler Franzobel. Für ein halbes Jahr erhält er ein Stipendium und…

Bach als Sieger ohne Duell

Zugegeben: Der Name Johann Sebastian Bachs ist eher mit Leipzig, denn mit Dresden verbunden. Dass er dennoch auch das Dresdner Musikleben prägte, steht außer Frage. Der Autor Ralf Günther erinnert mit seinem neuen Buch Als Bach nach Dresden kam nun…

Neue Nachrichten aus der Anstalt?

Ausschreibung Schlafende Hunde VII – politische Lyrik In Zusammenarbeit mit dem Berliner Verlag am Park wird oben genanntes Anthologieprojekt zum siebenten Mal ausgeschrieben. Gesucht wird deutschsprachige politische Lyrik, wobei der Begriff des Politischen nicht allzu eng gefaßt wird. Der Sammelband…

Zeitgedanken zu 30 Jahren

Dieser Tage ist es eine zwiefache Lektüre, die mich besonders bewegt: Gerade habe ich das Buch Wir wollten ein anderes Land – Eine Familiengschichte aus der DDR von Uwe-Karsten Heye und Bärbel Dalichow (Droemer 2010) aus der Hand gelegt, in dem zwei unterschiedliche Stimmen zu Wort…

Stayhome – ein Bloggeralltag

#stayhome ist wohl derzeit einer der meist verwendeten Hashtags auf Instagram. Es folgen #staythefckhome, #stayathomereadabook und #wirbleibenzuhause. Richtig so, denn eine Zeit lang, gab es auch in Dresden eine Ausgangsbeschränkung. Bianca Steinhagen über ihre Gefühle zur Situation und die Dinge,…

Komm! Ins Offene

Komm! Ins Offene – Sächsische Autor*innen und Übersetzer*innen lesen und schreiben während der Corona-Krise Vor dem Hintergrund der massive Einkommensverluste von Autor*innen und Übersetzer*innen, die u.a. ihre aktuellen Neuerscheinungen derzeit nicht öffentlich präsentieren können, der notwendige Reduzierung von Projekten des…

Auf der Suche nach versteckten Imperativen

Poetry-Slammerin Kaddi Cutz ist Dresdner Stadtmeisterin. Blickt sie zurück in ihre Schulzeit, scheint es doch überraschend, dass sie mittlerweile auf Deutschlands Bühnen steht. Ihre Liebe zu knackigen Texten begann in einem Altenheim. Den vollständigen Beitrag lesen Sie auf dnn.de

Wir bleiben in Kontakt!

Im Erich Kästner Haus für Literatur steht der Betrieb niemals still, außer am Samstag. Die Arbeit in der Villa Augustin am Albertplatz geht trotz vorübergehend geschlossener Türen weiter, das virtuelle Haus wird ausgebaut. Auf verschiedenen Kanälen wird nun das Angebot…

Überschrittene Grenzen

Ist es das Bild von Dresden? »Rechts außen«? Ist es das Bild bestimmter Medien, die allerdings in den letzten 30 Jahren genug Futter bekommen haben: Hoyerswerda, Sebnitz, Rostock … Das sind nicht alle und doch sticht der »Osten« heraus. Zum…

Digitale Veranstaltungsformate zu Zeiten von Corona

Die Städtischen Bibliotheken Dresden möchten auch während der durch die Coronakrise notwendigen Schließzeit im Veranstaltungsbereich präsent bleiben. Dafür haben sie für ihre Nutzer*innen und zur Unterstützung der frei schaffenden Literaturszene literarische Gespräche und Lesungen als digitale Formate entwickelt, die im…

Die Wahrheit auf dem Meeresgrund

Abtauchen ist das Motto für die diesjährigen Osterfeiertage. Und wie könnte das besser gelingen als mit einem guten Buch? Die Fantasy-Autorin Josefine Gottwald entführt uns mit ihrem aktuellen Roman Mermaid – Erwachen in die unergründliche Landschaft der Tiefsee. Im Mittelpunkt…

Gemalter Charakter und Markt

Mit seinem neuen Buch Das Atelier ist Uwe Tellkamp am 7. März im Kultur-Haus Loschwitz gewesen. Das Werk ist etwas zwischen Reportage, Essay und Erzählung, montiert aus unterschiedlichen Fragmenten, poetisch in der Sprache, was es zu etwas Besonderem macht. Namen…

Das ist Digitalromantik

Der Maulkorb ist eine der bekanntesten unabhängigen Literaturzeitschriften in Deutschland und kommt aus Dresden. Zur ausgefallenen Leipziger Buchmesse wurde nun eine Sonderausgabe präsentiert, die zur Corona-Krise genau richtig kommt. Die Ausgabe porträtiert digitale Lyrik. Das ist Lyrik, die nicht mehr…

Familien unerwünscht?

»And sorry to tell you that we do not accept little kids as it really troubles other writers who need to concentrate«, war die Antwort auf eine Anfrage an ein Künstlerhaus, ob die Möglichkeit bestehe, zu dem bereits zugesagten Aufenthaltsstipendium…

Eine Zukunft ohne Zukunft

Irgendwo zwischen dem 21. und 22. Jahrhundert wandert ein Kopfgeldjäger auf der Flucht vor seiner Vergangenheit in eine Welt ohne Zukunft. Der namenlose Scout, der je nach Auftrag Dieb, Killer oder Spion ist, macht sich auf die Suche nach der…

Wie die Kunst jetzt ins Wohnzimmer kommt …

In diesen Tagen möchte die Stadt Dresden zeigen, dass Kunst und Kultur immer noch stattfindet — nur von zu Hause aus! Mit dem Open Call #stayathomeandbecreative will das Amt für Kultur- und Denkmalschutz freischaffende Künstlerinnen und Künstler in Dresden gezielt…

Die Buchhändler arbeiten weiter #wirlesenweiter

Auch wenn die Ladengeschäfte derzeit geschlossen sind, ist die Versorgung mit Büchern weiterhin gewährleistet. Hier eine (vorläufige) Liste mit den lokalen Buchhändlern, die aktuell beliefern:   Richters Buchhandlung  —  01099 Dresden »Wir bieten unseren Kunden einen telefonischen und Email-Bestell- und…